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22. Juni 2007 - "bye bye Thailand, I love you long tiiiiiiiiime!!"
Die letzten Wochen waren unglaublich schoen, aber nun ist es doch langsam an der Zeit, meinen letzten Bericht von den suedlichen Inseln in Thailand zu veroeffentlichen.
Den Flieger also in Udon Thani gerade noch erwischt, ging es ab nach Krabi, wo mich ein wunderschoener und moderner Airport erwartet hatte. Danach gleich mal ins Taxi eingestiegen und wurde dabei von den hohen Preisen sehr ueberrascht ..:(( ja der Norden und Laos war wirklich ein billiges Pflaster, wobei im Sueden die Ausgaben betraechtlich steigen sollten. Okey, im Vergleich zu Europa ist es natuerlich immer noch sehr guenstig, aber mittlerweile rechne ich halt schon mit den Traveller-Konditionen. Sobald ich aber aus dem Taxi ausgestiegen war, kam schon meinen alten Kumpel Brad von Kanada aus dem Pub herangesprungen und begruesste mich, denn ihn hatte ich doch in Noosa (Australiens East Coast) schon kennengelernt. Dieses Treffen war natuerlich eine vereinbarte Sache und somit zeigte er mir sein Hotelzimmer, welches wir fuer eine Nacht teilten. Der Abend verlief dann mit seinen 2 Freundinnen aus England feuchtfroehlich, so dass wir am naechsten Tag alle grosse Muehe hatten, aus den Federn zu kommen. Ohhh.. schon lange hatte ich nicht mehr so einen hangover, aber trotzdem beschloss ich endlich zu den Phi Phi Islands vorzustossen, waehrend meine Freunde in Richtung Malaysia weiterzogen.
Mit dem Bus gings ab zum Pier, schnappte mir dort ein Boat-Ticket und schlief auf dem Weg zur Insel noch einbisschen. Nach ca. 2h erreichten wir Phi Phi und es herrschte ein richtiger Menschenauflauf bei meiner Ankunft. Viele Thais schrien wie wild im Zeug herum und wollten die neue Kundschaft moeglichst in dessen Hotels unterbringen. Es ist dabei gar nicht so einfach den Ueberblick zu behalten und ich wurde zum zweiten Mal von den hohen Preisen ueberrumpelt und musste mich wohl nun damit zurecht finden, denn schliesslich bezahlt man immer fuer das ganze Zimmer, was mir als einsamer Traveller nicht gerade zu Gute kommt..:(( naja, fand dann aber doch noch einen angemessenen Raum fuer mich und hatte schliesslich nur 1 min. zum Strand, was mich doch sehr gluecklich machte. Erstmals am wunderschoenen Beach ausgeruht und ein warmes Bad im dampfenden Meer (ca. 28 Grad heiss) genommen, gings Abends zurueck zum R.S. Guesthouse. Also nicht gerade eine Abkuehlung im Vergleich zur Sea in Australien, aber obwohl auch im Hotel das Wasser fuer einige Stunden wegen eines Wasserrohrbruchs nicht mehr zu Verfuegung stand, hatte ich meinen Spass. Denn mit einem R.S.-Staff namens Lek, welchen ich kurzerhand auf ein Bierchen einlud, gings los um das winzige Village einmal zu erkundschaften. Er fuehrte mich sogleich zu einer guten Imbiss-Bude und im Anschluss stellte er mir seine Freundinnen aus Phuket vor, die extra fuer das Weekend nach Phi Phi gereist waren.
Lek, Pia, Fa (mein persoenlicher Bodyguard:) und die Anderen waren wirklich cool und schleppten mich gleich mit in die Karaoke-Bar, wo heftig gesungen und getrunken wurde..:)) okey, ich hab mich dann bei diesen Songs mehr aufs Bier konzentriert und anschliessend liessen wir es auf der Tanzflaeche krachen, bevor chillen am Beach angesagt war. Die Maedels, welche mehr oder weniger alle in einem Massage-Saloon arbeiteten, baten mich bei meiner Ankunft in Phuket sie zu benachrichtigen, denn somit koennten sie mir einige gute Ratschlaege erteilen, was ich natuerlich dankend annahm. Der naechste Tag folgte und ich buchte einen Tagesausflug zu den verschiedenen Inseln im Umkreis von Phi Phi. Um 9 Uhr gings also wieder los und dabei erwartete mich eine nette Crew inkl. Passagiere aus aller Welt, mit denen ich den Tag mit Schnorcheln, Kayaken und Schwimmen verbrachte. Es war ein herrliche Stimmung und fuer mich der Hoehepunkt auch sogleich die erste Bucht namens Ma Ya Bay, denn dort wurde der Film "the Beach" gedreht. Ahhh.. dieser war amazing, wie ich mir ihn vorgestellt hatte, aber natuerlich laesst sich der Touristen-Auflauf nicht verhindern und somit waren wir nicht ganz alleine am weissen Sandstrand. Danach besuchten wir noch die Shark Bay, Bamboo Islands und den Monkey Beach, bevor uns am Abend ein herrlicher Sunset inkl. einem kuehlen Chang erwartete..:))!! Nach Phi Phi zurueckgekehrt, besuchte ich zuerst einmal einen Internet-Shop und beantwortete alle Reaktionen auf meinen letzten Bericht vom noerdlichen Thailand. Erschoepft und hungrig nach einem geeigneten Plaetzchen zum Essen Ausschau haltend, fand ich eine lustige Clique, welche mich kurzerhand Einlud, mit ihnen etwas zu Essen und anschliessend wurde wieder reichlich getrunken sowie meinen McCrystalls verteilt…:)) die aelteren Maenner fingen an meinen Schnupf zu lieben und schlossen mich sogleich in ihre Herzen!! Smile, es ist wirklich ein liebenswertes Volk, wobei man natuerlich nicht allen Trauen kann, aber sooooo freundlich haette ich mir die Thais nie im Leben vorgestellt. Irgendwann dann aber doch noch den Weg ins Bettchen gefunden und am naechsten Tag mal so richtig ausgeschlafen…:)) ist ja auch anstrengend, so ein Traveller-Leben und somit war ich nicht mal so ungluecklich, dass bei meinem spaeten Erwachen am Nachmittag, ein heftiges Regenwetter ueber uns hinweg zog. Ich verbrachte die Zeit dann mit den Angestellten hinter der Reception mit TV schauen, Essen und dem wunderbaren Kultur-Austausch..:)) ahh, es war so cool, teils auch traurig wenn sie mir die Tsunami-Katastrophe naeher brachten sowie erzaehlten, wie hoch das Wasser ueberall stand und vor allem die Einheimischen in ihren Bambus-Huettchen im Schlaf ueberrascht wurden. Im Anschluss an die traurigen Momente stellten sie mich aber bei einigen neuen Kunden als Hotelmanager vor und es wurde wieder ziemlich lustig..:)) Smile, die Englaender und Schweden nahmen mir das wirklich ab, da man in Thailand nie so richtig weiss, wer nun arbeitet oder bloss einbisschen unbeschaeftigt im Weg herumsteht..:)) auf jeden Fall beneideten mich die Travellers und meinten, dass ich ja schon ein relaxendes Leben haette, was ich ja wirklich nicht verneinen konnte und ihnen sogleich meinen Schnupf anbot.:)) priiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiis to Zurich!!
Es verging ein genialer regnerischer Day und dabei fiel es mir echt schwer, am naechsten Tag das einfache, aber sooooo gemuetliche Guesthouse in Richtung Phuket zu verlassen. Jedoch hatte ich ja schon eine gute Adresse und fuhr nach meiner Ankunft auf die andere Seite des Festlandes und ueberraschte meine Freundinnen im Kamala's Massage, Sauna and Spa-Saloon. Die waren hocherfreut und ich bekam auch sogleich eine angenehme Koerperpflege umsonst..:)) denn zu meinem Erstaunen war die Geschaeftsfuehrerin Pia selbst, welche sich in die Kunst des Spa in einem Indien-Aufenthalt einfuehren liess und dies nun mit einwenig finanzieller Hilfe ihrer Verwandschaft in Kamala umsetzt. Diese Ortschaft ist das naechste Dorf von Patong, wo das Nachtleben mit GoGo-Shows, Ladyboys und vieles mehr so richtig stattfindet. Die Maedels chauffierten mich in den folgenden Tagen im ganzen Phuket herum, gegessen wurde im Saloon for free und dabei zeigten sie mir noch eine freundliche und preisguenstige Residence auf den Hills. Das Hotel Baan Montha gehoerte einer tuechtigen Frau namens Lek aus Thailand mit ihren zwei Soehnen, die vorher 14 Jahre in Italien gelebt hatten und sie dabei ihr zweites Geschaeft im Tessin aufbauen konnte. Dort besitzt sie ein Kosmetik and Tatoo-Studio, wobei sie sich aber auf kleinere Tatoos im Gesicht wie Augenbrauen, Lidstrich etc.. konzentrierte. Ahhh.. die waren alle auch so sues, luden mich immer wieder ein mit ihnen das Nachtessen zu geniessen und mit den Soehnen Deng (17) and Ka (23) spielte ich Pool, ging Fischen und verbrachte einfach coole Tage am Beach. Es zog mich deshalb nur einmal Abends nach Patong, wobei dies eigentlich das Thailand war, wie ich es mir zu Hause in der Schweiz immer vorgestellt hatte..:(( aber in Wirklichkeit hat Thailand viel viel mehr zu bieten und zaehlt jetzt schon zu meinen Lieblingslaendern inkl. People, das ich sicherlich nicht das letzte Mal besucht habe. Schlussendlich verbrachte ich also 4 Naechte bei dieser Familie und der liebenswerten Angestellten Gin hinter der Bar, so dass ich mich zwingen musste, doch endlich die Reise zu den oestlich gelegenen Inseln von Thailand anzutreten.
Mit dem Taxi und Speedboat ging es somit nach Ko Samui, lernte auf diesem Tripp noch eine nette Gruppe von Israelis und Englaendern kennen und wir kehrten schliesslich alle im gleichen Hotel ein. Okey, die folgenden Tage sah ich meine neuen Freunde nur selten, mietete mir stattdessen ein eigenes Motorbike und erkundschaftete die Insel im Alleingang. Herrliche Wasserfaelle, Beaches und Sunsets liessen erholsame Tage einlaeuten, bevor ich weiterzog um Ko Panghan, die Party-Insel schlechthin, unsicher zu machen. Am Pier eingefahren, warteten wie ueberall auf Thailands Inseln die Hotelangestellten und schlugen mir ettliche Bungalows zu guten Preisen an. Ich beschloss kurzerhand mit Nicky von Bangkok einige Anlagen zu besichtigen und mich dann zu entscheiden. Sie folgte mir somit und dabei kam mir die glorreiche Idee wieder einmal etwas Cash zu sparen und mit ihr zusammen eine Raeumlichkeit zu teilen..:)) sie war sehr angetan von diesem Vorschlag, so dass wir uns fuer die wunderschoene Paradise-Residence am Fool-Moon Beach entschieden. Wir erkundschafteten im Anschluss mit einem Motorbike die Insel zusammen, gingen zu den verschieden Clubs am Beach und hatten mit den wirklich funny Angestellten Gang and Brazil grossen Spass, bevor es mit ihr einwenig kompliziert wurde und ich in mein eigenes Bungalow einzog..:)) naja, diese Story passt aber nicht in diesen Bericht und ist somit nicht weiter erwaehnenswert. Auf jeden Fall habe ich in diesen Tagen auch noch Gary, einen Baarkeeper aus Sydney, kennengelernt und mit ihm eine dicke Freundschaft geschlossen. So zog ich groesstenteils mit ihm durch die Haeuser, wobei ich immer mehr in eine Thai-Clique eingeschlossen wurde und dies war herrlich. Denn waehrend auf Ko Panghan ettliche Touris mehr anzutriffen sind und es manchmal sehr rude auf den Tanzflaechen zu und her geht, hatte ich immer eine ganze Schaar von Thai-Freundinnen um mich..:)) es war wunderbar und als ich nach 3 Tagen am Strand herumstolzierte, kannte ich bald schon jeden und es war schon fast wie auf der Rentenwiese in Zuerich. Gary verliess dann aber Ko Panghan in Richtung Ko Tao einen Tag frueher als ich, wobei wir aber sicher waren, dass wir spaetestens auf der kleineren Nachbar-Insel wieder ein Chang zusammen trinken koennen.
So folgte ich ihm 24h spaeter mit dem Boat nach Ko Tao und kehrte in ein Bungalow der Big Blue Diving Residence direkt vor dem Sunset-Beach ein. Mein Huettchen inkl. eigenem Balkon und Haengematte war wirklich ein Traum und genau so wie ich es mir immer vorgestellt hatte. 20 Meter bis zum Strand und ein herrliches Restaurant ergaenzte das Ganze, wobei Gary und ein anderer Kumpel Ryan aus Leeds (England) gleich nebenan hausten. Es war auf Ko Tao ziemlich ruhiger und ich vermisste meine alten Freunde aus Ko Panghan schon einbisschen, obwohl es wahrscheinlich zum Ausklingen meines Travellings nun am Besten war, die letzten Tage in Ruhe nochmals so richtig zu geniessen. Okey mit der Ruhe wars dann auch nicht ganz so einfach, denn die Bockets (Kuebel mit Alkohol und Strohhalme:) wurden auch hier an den verschiedenen Baren am Beach ausgeschenkt und schon bald hatten wir neue Thai-Freunde gefunden. Besonders Pina, welche hinter der Kasse des Big Blue Divings arbeitete, hatte mir einige schoene Tage bereitet und ausserdem noch die Shark Bay vorgestellt. Zum Abschluss hiess es fuer mich aber nochmals hinter die Buecher und so lernte ich fuer den Test des Advance Diver Certificates. Nach der Paperwork folgten noch 2 Adventure Divings inkl. Navigation, Deep and Computer-Diving, so dass ich meinen Kurs erfolgreich in den thailaendischen Gewaessern abschliessen konnte. Es war ein atemberaubender Tag auf dem Boat, ich lernte noch Laurent aus Lyon (Frankreich) kennen und wir waren alle etwas nervoes, da ein Wale-Shark unter uns kreisen sollte. Der groesste Fisch der Welt ist natuerlich nicht gefaehrlich sondern ein Blanktonfresser, aber es ist doch ziemlich eine Gluecksache, wenn man ihn zu Gesicht bekommt. Leider hatte meine Gruppe etwas Pech, denn waehrend die ersten 2 Teams den 9 Meter Koloss noch sahen, konnten wir nur noch 3 grosse Reefsharks bestaunen..:(( naja, vielleicht das naechste Mal, denn Tauchen in Thailand ist wirklich sehr billig und die Gewaesser wunderschoen!!
Am letzten Tag auf Ko Tao verbrachte ich noch einen coolen Tag mit Gary, Ryan und einigen English-Girls an der Shark Bay. Wir badeten, spielten Frisbey und ich versuchte noch die letzten Sonnenstrahlen am Beach einzufangen, bevor sie mir noch eine atemberaubende Aussicht im Restaurant auf den Hills vorstellten. Wir genehmigten uns ein koestliches Dinner und genossen die View mit Chillout-Music, wobei ich immer ruhiger und ruhiger wurde..:(( so dass meine Freunde mich fragten, ob alles in Ordnung sei, weil sie mich so gar nicht kannten!!
Ich erklaerte ihnen dann einfach, dass ich kurz eine Auszeit brauche, denn nun hat mich doch tatsaechlich nach 6 Monaten auf Travelling die Realitaet wieder eingeholt. Es hat lange gedauert, aber zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass die letzten Stunden meiner einmaligen Reise angebrochen sind..:(( ooooh my Buddha, ich war wirklich traurig und alle bezaubernden Bilder der letzten Monate schossen mir durch den Kopf. Es war doch einfach unglaublich, was ich alles erleben durfte, die vielen netten Menschen, die mir auf meiner Journey begegnet sind und die super Erfahrungen, welche ich in Australien, Hongkong, Laos und Thailand gemacht hatte. Aber natuerlich ist mir auch bewusst, dass alles irgendwann sein Ende hat und es immer wieder schwer ist, loszulassen!!
Seufz..:(( aber ehrlich gesagt ist der einzige Trost zur Zeit, dass ich Euch alle wieder in meine Arme schliessen kann und wirklich gespannt bin, meine Freunde und Familie zu sehen und mit Euch meine Erfahrungen auszutauschen…:)) denn es gibt natuerlich noch viele unerzaehlte Geschichten, welche in meinen Berichten niemals Platz gehabt haetten und welche Euch sicherlich auch gefallen werden.
Okey, somit ist es Zeit, good bye oder doch lieber hellooooooooooooooooooooo Zurich zu sagen, denn meine Rueckkehr nach Bangkok ist gestern Abend erfolgreich verlaufen, habe dort noch meine alte Bekanntschaft Rachel (New Zealand) vom Laos-Trip wieder getroffen und wir werden somit noch zusammen das letzte Shopping in der Kao San Road unternehmen sowie fuer eine entspannende Massage ausgehen, bevor mein Flieger heute um Mitternacht in Richtung Heimat starten wird!!
Cheeeeeeeeeers mates and priiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiis to the return from my awesome journey.. big hug and kisses*********** your andre
2. Juni 2007 - "..same same, but different.:)!"
Dear friends,Es ist so vieles passiert im wunderschoenen Thailand, dass ich Euch gar nicht alles erzaehlen darf.:) und auch gar nicht weiss, wo ich ueberhaupt beginnen soll!!
Achja, nach meiner Ankunft vor ca. 2 Wochen in Bangkok ueberraschte mich eine Schaar von Taxi- sowie Limousinen-Drivern und es war ein riesen Geschrei in der Airport-Ankunftshalle. Okey, ich fuehlte mich einwenig wie ein Star mit dem Medienrummel, aber verstehen konnte ich trotzdem nichts. Ich fluechtete so schnell wie moeglich in eine ruhigere Ecke und da sah ich zufaellig, dass im Untergeschoss die Shuttle-Busse stehen, welche dich zu den verschiedenen Hotels in der City bringen koennen. Ich hatte ja auch schon von meiner Sister eine gute Adresse und somit sass ich schnell in einem dieser Busse und war gespannt, was mich nun erwarten wird.
Nach einer halben Stunde blieben wir aber stehen und der Fahrer schmiss uns alle auf die Strasse.:) super, denn mein Hotel “Rambuttri Village Inn” war weit und breit nicht zu sehen. Natuerlich versteht hier in Bangkok auch niemand english, ausser man hat etwas Geld bei sich und moechte es an dessem Stand ausgeben, denn da sprechen und lachen sie ploetzlich fliessend!! Niemand konnte mir also weiterhelfen und im Gegensatz zum grossen Rummel in Hong Kong, scheint hier ueberhaupt nichts organisiert zu sein. Es war fuer mich in den ersten 10 Minuten unmoeglich nur schon einen Strassennamen inkl. Nummer ausfindig zu machen, ohne dass mich Tuk-Tuk-Driver umwarben und die Sonne stechend heiss und schwuel auf mich herunterbrannte. Ich war schon vom Schweiss durchnaesst und stellte mein Gepaeck erstmals in einem Luggage-Room ab, so dass ich zu Fuss nach einem geeigneten Schlafplaetzchen ausschau halten konnte. Nach 4 Zimmerbesichtigungen war mir das dann aber langsam auch zu dumm und ich beschloss in der naechsten Road das beste Angebot zu akzeptieren. Wie ein Wunder stand ich kurz danach vor dem komfortablen advice meiner Sister und war uebergluecklich ein kuehles Zimmer mit TV und eigenem Bathroom zu bekommen. Erstmals erschoepft von der Hitze ins Bettchen gefallen, schaute ich mich im Anschluss etwas in den Strassen um und nahm mein Dinner zu mir. Obwohl es nach einer riesigen Disorganisation aussieht, ein huge Market mit Food-Staenden, Kleidern etc.. fing es an mir sehr zu gefallen in Bangkok. Denn das Leben spielt sich hauptsaechlich auf den Strassen ab und es ist absolut saubillig, jede Wohnung der Thais ist aus dem Wohnzimmer hinaus auch gleich ein Shop oder ne Werkstatt und verkauft wird alles, was etwas Geld bringen kann.. – that’s unbelievable!! Ihr muesst Euch vorstellen, dass man fuer Fried-Rice with Chicken nur 20 Baht (70 Rappen) zahlt und dabei das einheimische Chang-Beer auch nicht gerade viel mehr kostet.:)!! So laesst sich’s leben und als ich dann auch noch einen geeigneten Coiffeur auffinden konnte, war mein Tag gerettet. 4 kleine Thai-Fraeulein bestaunten zuerst meine praechtigen Goldloeckchen, lachten einwenig und als ich ihnen zu verstehen gab, dass mir das Lachen gar nicht zu Mute ist, faerbten sie die Haare wieder um.:)!! Die waren echt suess, so dass ich mich noch dazu ueberreden liess, eine 1-stuendige Thaimassage anzuschliessen, wobei mich das alles zusammen nur etwa 10 Franken gekostet hat..:) smile, amazing!!
Am Abend machte ich ausser einem langen Muttertagstelefon aber nicht mehr viel und legte mich schlafen. So dass ich mir am naechsten Tag ein Tuk-Tuk schnappte und mich in der ganzen City umher kutschieren liess, einige Tempel und andere Sights spaeter, kehrte ich schliesslich zurueck zu einer angenehmen Massage.:) es laesst sich’s leben hier wie ein Koenig, wobei vor allem auch die spicy Meals inkl. den Chillis auf jedem Table delicious sind!! Am Abend traf ich dann auch noch Bj vom Schwabenlaendle in meinem Hotel, mit welchem ich ja eine grosse Party entlang der Eastcoast in Australien hatte. Leider ist ihm das Geld am letzten Tag auf Reisen noch ausgegangen, so dass wir uns nur gemuetlich in einer Bar einige Bierchen goennten und nicht wie frueher auf den Putz hauten. Naja, war mir eigentlich auch gerade recht so, denn ich war mir sicher, dass die trinkreichen Abende spaetestens auf den suedlichen Inseln wieder eintreten werden. Als erstes organisierte ich aber mein Travelling in den Norden, traf mich noch mit James von London (Travelling-mate aus Perth) zum Lunch inkl. Massage, bevor ich mir einen Muay-Thai Boxkampf im bekannten Lumphini-Stadion anschaute. Ich goennte mir den besten Platz in den vordersten Reihen, so dass ich mit meinem Sitznachbar und dessem Thai-Fraeulein die 10 Kaempfe hervorragend mitverfolgen konnte. Die Stimmung im Lumphini war nebenbei echt Klasse, die Thais zockten und schrien um ihr Geld sowie die Kaempfer waren klein aber verdammt stark!! In den Breaks sprach ich mit Mike, er kam direkt aus dem Irak und ist dort aber nicht als Soldat stationiert, sondern arbeitet fuer die Regierung im Buero und es war fuer mich richtig interressant, mal seine Argumente zum nutzlosen Krieg zu hoeren. Achja..:) diese Storry darf ich Euch ja schon erzaehlen, denn nachdem Fight lud er mich ein, mit ihm noch ein Bierchen trinken zu gehen, was ich natuerlich nicht ablehnte. Er war ja schliesslich nur eine Woche im Urlaub, mietete sich gleich eine huebsche Frau fuer einige Tage und sein Hotelmanager fuhr uns dann auch noch zu den verschiedenen Clubs. So laeuft das hier in Bangkok und somit war die erste Bar dann auch die gleiche, wo er seine Thai-Lady aufgegabelt hat. Die ettlichen Maedels standen in einer Reihe, um sich mir zu praesentieren…:( unerhoert und natuerlich war ich geschockt!! Hehe, ne ne.. aber keine Angst, gefallen hat mir dort eh keine und somit schlug ich Mike doch lieber vor, in einen normalen Club zu fahren, sofern es sowas aehnliches in Bangkok ueberhaupt noch geben sollte!!
Der Abend verlief dann auch noch sehr feuchtfroehlich, so dass ich mir nach einem langen Schlaefchen nur noch das riesige Einkaufszentrum mit 8 Floors ansehen konnte, bevor auch schon mein Nachtzug in das noerdlich gelegene Chang Mai auf mich wartete. 13h sollte die Fahrt dauern, wobei man sich um 10 Uhr Abends auch hinlegen und somit den groessten Teil der Reise im Schlaf bewaeltigen konnte. Mein Kabinennachbar war ein aelterer Mann aus Frankreich, welcher kein einziges englisches Wort verstehen konnte oder wollte, so dass ich mich zu Beginn noch mit meinem einzigen franzoesischen Saetzchen “je parle un peu francais..” zu Wort meldete.:) anyway, denn dies war ein grosser Fehler, kurz darauf redete der Alte auf mich ein, wobei ich nur immer mit.. “oui, oui aehhhhhhhhhhh no, no, no… oui” antworten konnte und mich irgendwann einfach erschoepft umkehrte und einschlief. Jaaaa.. ich mag die Franzosen einfach definitiv nicht so gut und war deshalb hocherfreut, als wir puenktlich in dem noerdlichen Capital Chang Mai ankamen. Am Bahnhof dann um eine Tuk-Tuk-Fahrt gebargaint, was ich besonders liebe.:) und sogleich zur B.M.P-Residence gefahren, wobei ich dort erstmals einen erfrischenden Schwumm im hoteleigenen Swimming-Pool gemacht hatte.
Am Nachmittag zog ich wieder los um einige Tempel zu besichtigen, wobei mich erfreulicherweise ein Moench spontan zum Tee einlud. Dieser war wirklich sehr nett, sprach fliessend Englisch und hatte etwa das gleiche zarte Alter wie ich.:) aber nun koennt ihr Euch ja denken, ueber was ich mich in einer Stunde mit einem kleinen Maenchen in orangem Gewand alles unterhalten konnte… smile, yeeeeeah… Sex, Drugs and Rock n’ Roll.:)!! Echt, ohne Witz ist dieser mir Red und Antwort gestanden und war auch interessiert an meinem Leben in Europa!! Hehe, zu meinem Erstaunen ist das Beste aber, dass die Moenche in Thailand sogar Sex haben koennen, sich dabei aber einfach nicht verlieben duerfen..:) jaaaaaaaaaa, das ist doch mal ne Religion fuer mich, hab ich ihm mitgeteilt und hatte mich schon fast fuer den naechsten Kurs eingeschrieben, bevor er mir jedoch sagte, dass Alkohol strengstens verboten sei..:( okey, somit war der Traum auch schon wieder geplatzt und ich verabschiedete mich von ihm, wobei er mir noch seine E-Mail-Adresse gab und versprach, dass ich auf Lebzeiten ein freies Bettchen im Tempel haben werde, falls ich es beanspruchen sollte..:)!! smile, das war doch wirklich eine einmalige Erfahrung und stolz begab ich mich zurueck ins Hotel, wobei ich nach dem Essen ins kleine Thaibox-Stadion ging, um mir einige Kaempfe anzusehen. Die Stadien hier sind wirklich cool, beinhalten zum Teil jede Menge Bars und Food-Staende, so dass fuer Unterhaltung pur gesorgt ist. Danach zog ich mit einigen Bekanntschaften aus Kanada weiter zu verschiedenen Clubs, wobei ich natuerlich wieder bis um 5 Uhr morgens mit den anwesenden Girls Pool spielte und Bier trank.
Diese Nacht war ja ziemlich lustig, aber am naechsten Morgen klopfte schon Mr. Sun an meine Zimmertuer, denn mein 3-taegiger Walking-Trek zum National Park sollte beginnen. Ohh my buddha…:) meine Augen waren noch so klein und bevor ich realisieren konnte, was um mich geschah, sass ich schon auf dem grossen Ruecken eines riesigen Elefanten. Der erste Part des Trekkings beinhaltete naemlich ein "elephant-riding", wobei dies wirklich eine aussergewoehnliche Erfahrung war und Spass machte. Im Anschluss wurden aber die Schuhbaendel zugeschnuert und die Wanderung begann. Ausser dass ich einwenig muede war, stellte sich der 5-stuendige Aufstieg nicht als grosses Problem fuer einen schweizer Offizieren heraus.:) wobei andere Nationen verstaendlicherweise schon etwas mehr zu kaempfen hatten. Die Natur war aber atemberaubend und der Wasserfall inmitten des Regenwaldes eine willkommene Abkuehlung. Danach ging es noch ein Weilchen bis wir das erste Nachtlager in einem kleinen Village auf den Bergen erreichten. Es war wie eine andere Welt, ohne Komfort und andere westliche Hilfsmittel, dennoch schienen die Leute hoechstzufrieden zu sein und bekochten uns mit nationalen Gerichten. Die Gruppe, bestehend aus vielen Hollaenderinnen, Daeninnen und Englaender-/Innen war wieder einmal super, so dass wir mit unserem funny Tourguide Mr. Sun, welcher sich am Abend zum Mr. Moon und Ladyboy verwandelte..:) Insider, sehr viel Spass hatten. Ich bekam aber von ihm sogleich den Spitznamen “Baffalo”, wobei es sich bei diesem um einen muskuloesen Ladyboy handeln sollte. Haha.. er war ja so lustig:), sang und trank fleissig mit, wobei ihm aber spaetestens nach meinem traditionellen Schnupf die Lichter ausgegangen sind. Smile.. priiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiis to Zurich und der McCrystalls ist halt doch einwenig zu stark fuer unsere asiatischen Freunde!!
Trotzdem war er richtig angetan von meinem braunen Zeug, so dass er am naechsten Abend und ettlichen Wanderstunden mehr, im 2. Nachtlager den Dorf-Aeltesten davon erzaehlte. Diese luden mich kurzerhand ein, sie in ihrem Huettchen zu besuchen, wobei fleissig Bananenkraut und anderes Zeug geraucht wurde.:) nebenbei gabs natuerlich auch meinen McCrystalls und die 70-jaehrigen hat’s fast aus den Unterhosen gehauen..:) hehe, war “awesome” und funny zugleich, so dass ich den neuen Spitznamen “Medicine-Man” bekommen hatte!!
Am naechsten Tag liefen wir in einigen Stunden den Berg hinunter zum Fluss, wobei ein Bamboo-Rafting bevorstand. Der letzte Part des eindruecklichen Trekkings hatte somit begonnen und die gemuetliche Fahrt auf dem River war mit einigen heiklen Zwischenfaellen verbunden, passiert ist aber gluecklicherweise nichts. Als wir dann schliesslich zum Hotel in Chang Mai zurueckgekehrt sind, konnte ich erfreulicherweise meinen schweizer Passport mit dem neuen VISA fuer Laos in Empfang nehmen. Denn obwohl dieses Land gar nicht auf meiner Reiseplanung stand, beschloss ich einige Tage zuvor, es doch noch zu bereisen.
Somit ging es am naechsten Day auch schon mit einem kleinen Bus 6h zur Landesgrenze hinauf, wobei dort der Mekong-River Thailand von Laos trennte. Auf diesem Weg fiel mir aber vor Schreck auch noch das Herz in die Hose und ich war ziemlich verzweifelt, denn ich weiss zwar nicht wie genau das passiert ist, aber auf jeden Fall hat ein Virus meine Memory-Chipkarte der Digitalkamera befallen und ich konnte somit weder Fotos schiessen noch meine alten Pictures der letzten Wochen abrufen. In einigen Shops neben dem Border versuchte ich noch um Rat zu bitten, jedoch nuetzte das alles nichts und ich musste annehmen, dass ich evt. alle Fotos verlieren werde. Ihr koennt Euch ja vorstellen, wie gedemuetigt ich zu diesem Zeitpunkt war, so dass mich nur 2 Girls von Israel aufmuntern konnten, welche gerade den obligatorisch 2-jaehrigen Militaerdienst absolviert hatten. Sie fragten mich beim Dinner, ob ich anschliessend auch noch ins nahegelegene Kino kommen wuerde, wobei ich erstaunt war, dass es hier sowas ueberhaupt gibt!! Naja klar, ging ich mit und sah dann auch, was die Thais unter einem Cinema verstanden..:) es war naemliche eine einfache Bar eines ausgewanderten Finnen, welcher sich mit einem grossen Flachbildschirm und ettlichen neuen Movies etwas spezielles einfallen liess. Es war genial, man konnte essen, trinken und sich die Filme selber auslesen, so dass der Abend doch noch sein erfreuliches Ende nahm.
Am naechsten Tag gings dann zuerst mit einem kleinen Boetchen auf die andere Seite des Mekong-Rivers, wobei dies sogleich auch der Zoll von Laos war und wir auf die Abfahrt eines groesseren Schiffes warten mussten. Waehrend sich ettliche Travellers aus aller Welt auf den vorderen unbequemen Baenken gemuetlich gemacht hatten, sind einige Englaender, Amerikaner und ich beim Gepaeck hinter dem grossen Dieselmotor geblieben. Wir sassen, lagen und schliefen auf dem Boden und hatten eine wirklich lustige Fahrt mit grossem Unterhaltungswert. Dabei zuckten alle immer wieder ihre Kameras heraus und schossen einige Pictures von der wundervollen Stimmung entlang des Mekong, was mich doch eher wieder traurig stimmte, denn diese schoene Aktivitaet gehoerte leider der Past an.:(!! Naja, der naechste Schock sollte nicht lange auf mich warten, denn waehrend ich der festen Annahme war, dass wir nur einen Tag auf dem River verbringen werden und bereits abends in der groesseren Stadt Luang Prabang eintreffen werden, sagte man mir, dass wir eine Nacht im einem kleineren Village mit 7 Huettchen und Guesthouses verbringen werden. Ohhhhhhhhh my buddha.:( nicht das mich die Uebernachtung stoeren wuerde, ich hatte nur das kleine Problem, dass ausgerechnet in dieser Nacht das Champions League Finale zwischen Liverpool und dem AC Milano ausgetragen wurde und die Aussicht auf ein Satelitten-TV sehr gering waren, da naemlich die Generatoren zur Stromversorgung nur 5h taeglich liefen!!
Naja, in allem Jubel und Gedudel fragte mich noch ne wirklich nette New Zealaenderin, ob ich mit ihr das Zimmer fuer eine Nacht teilen wuerde, somit koennten wir beide etwas Geld sparen..:) mmmmmh, okey sie war ja nicht nur nett, sondern auch “hot”, so dass wir bloederweise nur noch ein Zimmer mit Doppelbett bekommen konnten… smile:)!! Gegessen wurde an diesem Abend mit Candle-lights neben dem Mekong-River und einer kuehlen Flasche Laobeer, bevor mich doch tatsaechlich ein junger Lao-Guy ansprach, ob ich interessiert an Fussball sei?? – ihr haettet meine Augen sehen sollen, denn die haben wahrscheinlich mehr gestrahlt als noch im Bettchen zuvor:) und er lud mich ein, mit ihm und seinen Freunden das Finale um 2 Uhr morgens anzuschauen. Er hatte naemlich einen eigenen kleinen Notstrom-Generator, welchen er extra fuer das Spiel in Betrieb nahm..:) in allem Hochmut hab ich mit dem bekennenden Milano-Fan auch noch eine Wette ueber 200 Baht abgeschlossen, welche ich natuerlich auch noch verlor!! Naja, man kann ja nicht immer gewinnen, aber ich hoffte schon, dass die Siegesstrasse nicht lange auf mich warten sollte und so gings am naechsten Morgen mit dem gleichen Boot bis zur Endstation. Ich und meine nette Kiwi-Begleitung Rachel, welche zuvor 5 Jahre in London gearbeitet hatte, beschlossen das Travelling einige Zeit zusammen fortzusetzen und somit verbrachten wir gemuetliche Tage in Luang Prabang und dessen coolen Nightmarket. Danach zogen wir mit dem Bus weiter nach Vang Vieng, genossen die Ruhe im kleinen Doerfchen und die Erkundung der faszinierenden Hoehlen inkl. einem Natur-Pool in einer dieser Caves.. – gorgeous!!
Am folgenden Tag hiess aber fuer uns auch schon wieder Abschied nehmen, denn waehrend mein Ziel war, nun so schnell wie moeglich zu den suedlichen Inseln von Thailand vorzustossen, wird Rachel erstmals Cambodia und Vietnam bereisen. Es war wirklich auch ein unvergesslicher Part meines Travellings, welcher aber leider Gottes und vielleicht bildlich undokummentiert bleiben wird..:( wobei natuerlich das Wichtigste ist, dass ich diese Memorien ewigs in meinem Koepfchen behalten werde.
Die naechste City hiess nun Vientiane, welches auch sogleich die Hauptstadt von Laos und weiter suedlich durch die Friendship-Bridge mit Thailand verbunden ist. Vientiane war beautiful, obwohl die grosse Baustelle im Stadtkern die Ruhe etwas truebte. Ich ging gleich nach meiner Ankunft zum RD-Guesthouse, welches sich als eine angenehme Empfehlung von Shu Ting aus Singapore, die ich im Bus kennenlernte, herausgestellt hatte. Das Gepaeck erstmals in meinem neuen Zimmer mit riesigem Bettchen nur fuer mich alleine..:) verstaut, machte ich mich auf, die City etwas auszukundschaften. Nach einigen Metern kam ich doch tatsaechlich zu einem Fuji-Elektronik Shop und dachte mir sogleich, ob die mir vielleicht weiterhelfen koennen?? – so ein modernes Geschaeft hatte ich schon seit Tagen nicht mehr gesehen und war umso mehr erfreut, als der Shop-Assistant mir mitteilte, dass er dieses Problem schon von einigen Travellers her kannte. Er liess meine Memory-Chip Karte durch ein spezielles Antivirus-System laufen und nach einer halben Stunde, bekam ich meine Pictures von Thailand auf einer CD gebrannt zurueck…:) okey, ca. 3% der Bilder gingen verloren, aber ich war so happy, dass ich nun fuer Euch meinen Report mit Ausnahme von einer Woche Laos doch noch bildlich unterstuetzen werde!!
Der Tag verlief somit wunderbar und ich genoss am Abend noch eine Massage und Dinner neben dem Mekong-River, bevor ich zu Bett ging. Am naechsten Tag liess ich mir von einem Tuk-Tuk-Driver die Sights zeigen, besuchte einige Maerkte und schnuerte am Abend seit langer Zeit wieder einmal meine Jogging-Schuhe..:) so angetan von den sportlichen Lao-People, welche alle auf der Chans Elisee von Vientiane und dem grossen Patouxay Monument ihre Runden drehten, beschloss ich kurzerhand auch mitzurennen und dies war ziemlich lustig!! Verschwitzt zum Hotel zurueckgekehrt, goennte ich mir erstmals ein grosses und somit auch mein letztes Laobeer. Ich fiel erschoepft in meine Traeume von weissen Sandstraenden und klarem Meerwasser, denn am naechsten Tag sollte es ueber den Border nach Udon Thani gehen, wobei ich mir schon fruehzeitig ein Flugticket nach Krabi besorgt hatte und mir somit die lange und unbequeme Reise mit dem Bus ersparen konnte.
Jaaaaaaaa.. meine Freunde, hier sitze ich nun und verbrachte meine bisherige Zeit in Udon Thani eigentlich nur in einem der unzaehligen Internet-Cafes, um Euch die aktuellen News durchzugeben, bevor mich der Sueden Thailands mit seinen ettlichen amazing Islands in Empfang nehmen wird.:)!! Schon bald aber, darf ich Euch wieder in die Arme schliessen und womoeglich ist dies auch mein einziger Trost nach einem unbeschreiblich schoenen Travelling auf die andere Seite der Welt!!
Vermisse Euch alle und wuensche zum Abschluss unserem Mueller, Gabri, Luechi, Poertig, Wolfi etc.. ein erfolgreiches internationales Gruempelturnier am 16. Juni 2007 in Dortmund..:) Priiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiis und ich hoffe doch, dass ich im naechsten Jahr die schweizer Soeldner-Truppe auch begleiten darf!!?
Big hug and take care, your andrePs: Ich hoffe, dass ich die Fotos von Laos bald bekommen werde und uploaden kann!!
13. Mai 2007 - Mother’s Day
Dear friends,
Nicht viel Zeit ist vergangen, seit ich meinen letzten Bericht aus Australien veroeffentlicht habe und nun moechte ich bereits das verrueckte Hong Kong abschliessen, bevor ich mich vollkommen auf Thailand konzentrieren werde. Somit hat aber fuer mich auch der letzte Part des Travellings begonnen und ich kann es irgendwie noch gar nicht fassen, dass ich jetzt schon seit 5 Monaten von zu Hause weg bin!!
Letzten Mittwoch bin ich nach 7.5h und einem sehr komfortablen Flug mit Quantas in Hong Kong gelandet. Dort kaufte ich mir mal ein Metro-Ticket und fuhr nach Kowloon, ehe mich ein Taxi-Driver zur Tsim Sha Tsui Station brachte, wo mich ein riesen Chaos erwartete. Ich hatte bisher schon einige groessere Staedte wie New York oder Miami erleben duerfen, aber auf jeden Fall war dies kein Vergleich zu der Menschen-Masse, welche ich an diesem Abend auf Hong Kong’s Strassen gesehen hatte.Kaum beim Chungking Mansion angehalten, streckte ein Inder den Kopf ins Taxi und fragte mich, wo ich denn fuer diese Nacht untergebracht sei. Ich antwortete ihm, dass ich bereits ein Hostel in diesem Riesenkomplex gebucht haette.. no problema my friend, no problema.. ich helfe dir!! – und schon hatte er mein schweres Gepaeck auf dem Ruecken und ging mit grossen Schritten in das Gebaeude. Keine Ahnung, was ich in diesem Moment alles dachte, aber auf jeden Fall war ich wirklich besorgt, dass mir dieser Typ mit meinen Sachen entwischt. Ich folgte ihm also auf naher Distanz in die Mansion, welche downstairs aus ettlichen Shops, Foodstaenden und herumstehenden komischen Gestalten bestand, von denen ich noch 3x auf Haschisch und Kokain angesprochen wurde. Mamamia, dachte ich mir, wo bin ich nun wieder gelandet und nach einem Hostel sah das ganz und gar nicht aus!! Nach 2 min. purem Stress sind wir vor einem Lift stehen geblieben, zum 7. floor hochgefahren und dort konnte ich mein Zimmer besichtigen. Ich war zu dieser Zeit schon einmal beruhigt, dass es ein Bett und ne Dusche hatte, aber so eine Pension sah ich bisher wirklich noch nie. Danach staunte ich nicht schlecht, dass er gar keine Reservation von mir hatte und der Preis von 180 HK$ (= ca. 30.-) pro Nacht doch hoeher war, als das Angebot im Internet offeriert wurde. Ich fragte ihn noch einmal, um welches Hostel es sich denn nun wirklich handelt, darauf zeigte er mir seine Visitenkarte und meinte nur: hier siehst Du, Adresse und Chungking Mansion.. alles bestens mein Freund, brauche nur noch deine Unterschrift.:)) jaja, zu diesem Zeitpunkt wusste ich, da bin ich wirklich im falschen Hostel gelandet, aber ehrlich gesagt war mir nur noch wichtig, dass ich mal meine Sachen in einem Zimmer verstauen konnte und wollte daraufhin doch gleich mal ne Entdeckungs-Tour unternehmen.
Das riesen Gedraenge im untersten Stock erwartete mich sogleich wieder und zu meinem Erstaunen waren das keine Chinesen, sondern Inder, welche mir den Weg versperrten. Dies sah mir dann eher nach Delhi statt Hong Kong aus sowie ich meine richtige Accomodation im Building auch nicht finden konnte, so dass mir nichts anderes uebrig blieb, die kleinen Chinesen auf den Strassen zu suchen.
Uffff…:) und da waren sie auch schon, 24h rush-houer mit Auto’s, Lichtern und People war angesagt und in dieser Stadt bleibt nichts ruhig stehen. Unglaublich, hab mich dann aber irgendwie zum Pier durchgekaempft, das uebrigens nur 500m entfernt lag und dort konnte ich auch gleich ueber den River die ultimative Light-Show von Hong Kong Island bestaunen. Es war wirklich faszinierend..:)) awesome, so dass ich anschliessend noch einen kleinen Rundgang auf der Avenue of Stars machte und kurze Zeit spaeter todmuede in mein neues Bettchen fiel. Frueh wieder auf den Beinen, entschied ich mich zuerst einmal, dass ich in diesem Zimmerchen meinen Aufenthalt in Hong Kong auch beenden werde, denn vielleicht sind meine Ansprueche in den letzten Monaten ja auch gesunken, aber ich war richtig happy mit meiner grossen Liegeflaeche sowie eigener Dusche und Toilette. Jimmy, der gerissene “Hotelmanager” von 4 Rooms.:)) freute sich natuerlich auch und so machte ich mich auf, den Victoria Peak auf Hong Kong Island zu erreichen. Ich lief also wieder zum Pier und auf dem Weg nahm ich noch mein Fruehstueck im Starbucks zu mir..:)) somit weiss ich nun auch, wo mein Schwesterchen ihre Bagels zum Fruehstueck gekriegt hatte!! Smile, das von ihr frueher bewohnte YMCA-Hostel lag naemlich direkt nebendran und stellte sich zu meinem erfreuen noch um einiges teurer heraus als ich annahm, wobei man ausserdem das Zimmer dort mit anderen Unbekannten teilen musste!! Somit wusste ich zumindest, dass mein Jimmy gar nicht so ein schlechter Typ war und fuhr sogleich mit der legendaeren Star-Ferry auf die andere Seite hinueber. Als erstes besuchte ich auf Hong Kong Island das Finanz Zentrum, wobei man dort bis in den 55. Floor hochfahren und sich eine Austellung ueber das Entstehen der City anschauen konnte. Danach gings mit dem alten doppelstoeckigen Tram zum Western Market, besuchte die alten Chinesen mit ihren Seafood-Staenden und suchte nachmittags das Peak-Tram auf. Einmal drin gesessen, gings in einer steilen Fahrt zum Peak hinauf, wobei man dort eine wunderschoene Aussicht auf die Skyline von Hong Kong im dense fog erhaschen konnte. Ich schoss einige Pictures und lernte nach einigen Minuten noch Anna aus Seattle/USA kennen. Wir verstanden uns auf anhieb super, worauf wir gemeinsam den Peak bewanderten und ich meine privaten English-Lektionen bekam..:)) sie ist naemlich momentan eine English-Teacherin in South-Korea, machte mir dann aber noch ein Kompliment ueber meine Kenntnisse und korrigierte mich ab und zu, was mir natuerlich immer Willkommen ist.Nach dem Peak gings mit der Ferry zurueck nach Kowloon, worauf wir im Space-Museeum von dem Gebotenen etwas enttaeuscht wurden und somit zur Aufheiterung wieder die abendliche Light-Show betrachteten. Anschliessend suchten wir den Ladies- Nightmarket auf und kauften bei diesen tiefen Preisen erheblich ein. Ich versuchte dabei auch immer wieder einbisschen zu bargain mit den Girls hinter den Staenden, wobei ich bei den Juengeren sehenswerten Erfolg verbuchen konnte und zwei alte Muetter mir fast eins hinter die Ohren gehauen haetten.:)) somit wusste ich zumindest, dass dieser von mir verlangte Preis sogar fuer die billige Ware vor Ort zu tief angesetzt war. Wir goennten uns dann noch ein Bierchen, bevors zurueck zur Accomodation ging und wir uns fuer den folgenden Tag verabredet hatten. Es sollte somit in den Sueden von Hong Kong Island und dessen Ocean Park gehen.
Wir erreichten den Theme-Park schliesslich um 10.30am und fuhren mit der Gondel auf die andere Seite des grossen Huegels und den ettlichen fun-rides. Leider musste sie am Nachmittag ihren Cousin vor ihrem Hotel in Empfang nehmen, so dass wir nur wenige Stunden gemeinsam im Park verbrachten. War aber trotzdem cool und als ich wieder alleine war, besuchte ich noch das weltgroesste Aquarium, einen Shark-Tempel sowie ne beeindruckende Dolphin-Show. Irgendwie genoss ich aber auch die Ruhe des Alleinseins wieder in vollen Zuegen und streifte abends durch die Gassen Hong Kong’s. Am naechsten Tag stand Lantau Island auf dem Tagesbefehl und somit fuhr ich nach einem genuesslichen Starbucks-Frappuccino zur weitentfernten Insel im Westen. Ich brauchte doch tatsaechlich 1h auf dem Wasser und als dann der Bus auch noch quer durch die wunderschoene Landschaft fuhr, musste ich bereits meine Tagesziele reduzieren. Okey.. am Wichtigsten war fuer mich ja eindeutig, die bronzene Tian Tan Buddha Statue im hoeher gelegenen Ngong Ping Village zu erreichen. Dafuer benutzte ich in der Talstation Tung Chung eine weitere Gondel und es ging in einer atemberaubenden Fahrt durch die Luefte. Schon nach wenigen Metern ueber Meer konnte ich die ueber 30 Meter hohe Buddha Statue aus weiter Entfernung erkennen. Ich hatte mir den ja schon huge vorgestellt, aber es war definitiv ein einmaliges Erlebnis, so dass ich mir nach dem letzten Aufstieg zu Fuss und ueber unzaehlige Treppen, dieses Werk mal genauer unter die Lupe genommen hatte. Die Geschichte und Hintergruende waren ebenfalls sehr interessant sowie die Aussicht phaenomenal. Nach der Besichtigung des Tempels, gings bereits wieder zurueck zur Talstation und von dort via U-Bahn nach Kowloon.Den ganzen Nachmittag hatte ich nun also fuer Lantau Island und den Tripp zum Buddha investiert, was ich natuerlich nicht bereute, aber somit fehlte mir echt die Zeit noch den Stanley Market und so vieles mehr zu begutachten.:(( seufz, und am Abend waere ich auch noch mit Anna Vacca, dessen Eltern uebrigens wieder aus Italien stammen:), verabredet gewesen, wofuer mir aber schlussendlich auch noch die Zeit gefehlt hatte. Ich musste doch unbedingt noch meine letzten Einkaeufe auf dem Night-Market organisieren und hatte dort die spontane sowie super Idee, seit Jahren wieder einmal den Coiffeur aufzusuchen..:)) wie ihr ja auf den letzten Pic’s sehen konntet, hat mich mein Kopfband stets begleitet, dies natuerlich aus den einfachen Gruenden, dass tagsueber die Sonne wirklich sehr heiss auf mein Koepfchen strahlte und abends mit halblangen Haaren der Croco-Gruber einfach nichts mit Glee und Spray anstellen konnte!! Hehe, jaja.. eitel auch auf Reisen und seit in Hong Kong ueberall riesige Plakate von David Beckham an den Haeuserfassaden hiengen, dachte ich mir, so ne Goldstraehne wuerde doch zu mir auch noch passen..:)) smile, ihr koennt Euch schon ja vorstellen, was nun kommt…. Jaaaaaaaaaaaaaaa, natuerlich hat es beschissen ausgesehen, war eher gelb als blond und ich haette mir auch nie vorstellen koennen, dass man fuer so ein Frisuerchen 2h auf dem Sessel sitzt..;(( okey, zumindest hatte ich noch Rotwein und Tappa’s serviert bekommen, was das Resultat aber auch nicht verbesserte. Hehe, vielleicht hat sich mein Hairdresser vom anderen Ufer auch gedacht, geb ich ihm halt soviel zu trinken, dass er’s gar nicht mehr sieht.:)) smile, hat aber irgendwie auch geklappt, denn im Eifer des Gefechts hab ich mein umgerechnet 90.- Hairstyle gar nicht so schlecht gefunden. Bin voller stolz und etwas angeschwipst zur Chungking Mansion geeilt, Anna aber laengstens verpasst (vielleicht auch besser so:) und somit noch Eure Mails beantwortet, bevor mich meine letzte Nacht in Hong Kong ruhig auschillen liess. Heute morgen hiess es dann um 6.00am aus den Federn, erstmals wieder Kopftuch montieren und mich von Jonny verabschieden, so dass ich dieses Mal rechtzeitig den Bus in Richtung Airport nehmen konnte.
Jaaaaaaa meine lieben Freunde, die Zeit verging in Hong Kong wie auch ueberall auf Reisen rasend schnell, wobei ich auch diese Stadt mit ihren 7 Millionen Einwohnern nach anfaenglichem Schock doch noch lieben gelernt hatte. Einige Tage mehr haetten es schon sein duerfen, aber anyway.. mit Bangkok wird mich die naechste Millionenmetropole bereits heute Nachmittag in Empfang nehmen, so dass ich mich schon jetzt unheimlich freue und gespannt bin, was die Thai’s an meinen neuen Goldloeckchen so aendern koennen..:)) smile, eines koennt ihr Euch aber sicher sein, diese Pic's werden nie und nimmer veroeffentlicht... hehe:)) priiiiiiiiiiiiiiiiiis buddies!!
Best wishes and greets from Hong Kong, your andre
9. Mai 2007 - bye bye Australia.:((
Dear friends,
Als erstes moechte ich mich bei Euch bedanken, denn seit ich nun auf Reisen bin, sind weit ueber 1000 Interessierte auf meine Homepage gestossen, was mich natuerlich ausserordentlich erfreut und sich somit auch die aufwaendige Arbeit fuer mich hier auf Reisen lohnt!!
Nun ist es aber an der Zeit, meine letzten News und Pics aus Australien zu uebermitteln, da ich heute mit einem weinendem Auge das lovely down under in Richtung Hong Kong verlassen werde.
Nochmals einen Rueckblick auf die wunderschoene Eastcoast, denn als ich in Cairns angekommen bin, blieb mir leider gar keine Zeit mehr, diese City genauer unter die Lupe zu nehmen und so liess ich den Abend mit einwenig Heimweh nach Mission Beach und dessen coolen Treehouse gemuetlich ausklingen. Kaum 6h geschlafen, stand auch schon der pick-up Service von ProDive vor dem YHA und brachte mich zum Dive Center, wo ich nun den Open Water Course auf dem Great Barrier Reef absolvieren wuerde. Die Ersten 2 Tage war aber nix mit Fischlein und schoenen Korallen, stattdessen hiess es viel Theorie bueffeln und alle Basics mit dem Material im Pool erlernen. Nach bestandener Grundpruefung (93%.:) ging es am folgenden Tag endlich mit dem komfortablen Schiff zum ersten Einstiegspunkt auf dem Reef. Mit an Bord waren 37 Diver inkl. Besatzungsmitglieder, welche in verschiedene Gruppen und fuer das bevorstehende Adventure hochmotiviert waren. Die Fahrt aufs offene Meer sollte dann ca. 3h betragen, wobei wir aber erst einmal von dem heftigen Wellengang ueberrascht wurden. Natuerlich hat uns Urs, mein Tauchlehrer aus dem schoenen Bernerland in der Schweiz, noch vorgeschlagen, dass wir lieber Tabletten gegen die Seekrankheit einnehmen sollten, aber da ich nicht gerne Medikamente schlucke und meistens sowieso alles besser weiss, dachte ich mir.. ne ne, das wird mich als alter Pirat, der auch manchmal ins rote Meer sticht, schon nicht umhauen.:)!! Smile, jaaaa mit dem Pirat spielen wars nach 20 min. aber auch schon vorbei und ich hab gebettelt, dass ich doch noch eine Pille schlucken darf. Danach meine Koje aufgesucht und mich mit schaukelndem Magen erstmals aufs Ohr gelegt. Uff.. das war knapp und ich haette mich wirklich fast Uebergeben muessen, aber schlussendlich doch als stolzer Seemann das riesige Great Barrier Reef im Schlaf erreicht.:)!! Kaum angekommen, stuerzten wir uns mit hohen Erwartungen in die Stingersuits und montierten die Westen inkl. Sauerstoff-Flaschen auf den Ruecken. Nun konnte es also endlich losgehen und wir gingen beim ersten Tauchgang bis auf 12m runter, machten einige Uebungen und sahen die wunderschoenen Korallen mit kleinen Nemo’s drauf. Es war wirklich beeindruckend und eine vollkommen andere Welt, welche wir jeweils Gruppenweise in 3 Tauchgaengen pro Tag erforschen konnten. Zwischendurch gab es immer wieder Mahlzeiten, wurde geduscht oder man konnte gemuetlich auf dem Roofdeck die Weiten des Meeres geniessen. Dabei war unser Kurs stets bis ins kleinste Detail bestens organisiert, wir hatten ne Menge Spass zusammen und wurden am 2 Tag auf hoher See schliesslich zum Open Water Diver prevetiert. Man hatte nun die Gelegenheit das Great Barrier Reef mit seinem Buddy in 3 free Dives weiter zu entdecken oder gleich den naechsten Kurs zum Adventure Diver anzuhaengen. Ich habe die Unterwasserwelt in diesen vergangenen Tagen wirklich lieben gelernt und mich deshalb entschieden, den Schritt von 18m auf 30m Tiefe sowie einem Nachttauchgang mit Navigation zu machen. Dies war natuerlich keine Frage vom Wollen, sondern eher vom Geld, denn natuerlich hat dies wieder extra Dollars gekostet und ist bekanntlich nicht sehr guenstig. Da mein Geld aber sowieso langsam ausgeht und ich mein geplantes Budget niemals einhalten konnte, hab ich mir diese Experience auch nicht nehmen lassen. Anyway.. es war dann bald schon mal am Eindunkeln und die schwarze Sea sah ehrlich gesagt schon etwas mysterioes aus, aber schon bald gingen wir nur mit einer Taschenlampe bewaffnet, in die Dunkelheit hinunter. Die eingeschraenkte Sichtweite mit dem Licht betrug nur wenige Meter, jedoch konnte man das aktive Nachtleben der Fische gut beobachten. Das Problem ist nur, waehrend die kleinen Tierchen ihre Flossen bewegen, sollen ja bekanntlich deren Jaeger sowie u.a. auch die Haie nicht weit entfernt sein.:(( Uns war das ganz und gar nicht Geheuer und so waren wir alle erfreut, dass wir bis zu unserem Sicherheitsstop (3 min.) unterhalb des Bootes und auf 5m Tiefe auch nichts Gefaehrliches gesehen hatten. Meine Buddies waren danach beschaeftigt ihre Tauchcomputer zu kontrollieren und ich blendete einbisschen ins dunkle Blau des Meeres hinaus... und ploetzlich war es soweit, ein riiiiiiiiiiiiesiger weisser Hai mit fletschenden Zaehnen tauchte ca. 10m vor mir auf....:((( shiiiiiit, screamte ich durch die Maske und versuchte sogleich die Anderen zu warnen, was aber unter Wasser gar nicht so einfach war. Auf jeden Fall sollte man in dieser Situation die Taschenlampen ausschalten, denn blendet man dem Shark in die Augen, schliesst er sie und kann unter Umstaenden sehr aggressiv werden. Nach einigen Sekunden wurden endlich auch meine Kameraden auf ihn aufmerksam, so dass wir in der Dunkelheit den Hai, welcher sich uebrigens als harmloser Reefshark herausstellte, betrachten konnten. Ein wirklich schoenes Exemplar, das aus gegenseitigem Respekt auf Distanz blieb, aber doch immerhin 3m gross war. Hehe..:)) jaaaaa okey, hatte einwenig ueberreagiert, aber unterscheidet ihr mal in der Nacht einen boesen vom lieben Hai, denn fuer mich sehen die irgendwie alle gleich aus!! Schlussendlich jedoch voller stolz zurueck an Bord gegangen und mir erst mal ein Bierchen gegoennt sowie mit erhobenem Hauptes ins Bettchen gegangen. Am folgenden Tag weckte man uns naemlich schon um halb 6 Uhr morgens, was fuer einen erfahrenen Traveller schlicht noch zu frueh ist..:)) und das schlimmste war aber in den nassen Stingersuit vom Vorabend zu steigen...grrrrrrrr!!!
Zum ersten Mal dann auf 30m Tiefe angekommen, hatten wir einen Test zu absolvieren und mussten auf 20 zaehlen. Easy.. dachte ich mir unter 4bar Druck und zaehlte mal vor mich hin, bevor wir noch Cola aus der Dose tranken und den Tauchgang fortsetzten. Dabei sahen wir uebrigens einen Baracuda, ne grosse Meeresschildkroete sowie ettliche andere Fisch- und Muschelarten. Fantastisch und and Deck erfahrten wir dann noch, wie lange wir effektiv gezaehlt hatten..:)) ich brauchte doch tatsaechlich 46 Sekunden um bis auf 20ig zu zaehlen, was uns aufzeigte, dass man sich zwar sehr gut fuehlen kann, aber die Reaktionszeit doch ziemlich verzoegert wird!! Dieser Tripp mit dem abschliessenden Free Dive war einfach der Hammer, so dass ich auf der Retourfahrt nach Cairns entschied, vielleicht den Advance Course in Thailand anzuhaengen, um das SCUBA-Diving wenn moeglich auch in der Heimat zu meinen neuen Hobbies zaehlen zu koennen.
In Cairns hab ich an meinem letzten Abend an der East Coast noch den Night-Market, die Lagune und einen Club mit Bj sowie den Londoner Girls vom Fraser-trip besucht. Dort noch zufaellig auf Daniela aus Peru gestossen, welche ich ja auch noch von der Fullmoon-Party auf Magnetic Island her kannte und mich sogleich ordentlich verabschiedet..:))!! Den Sonntag verbrachte ich mehr oder weniger im Internet-Cafe, schrieb den letzten Report und lud die Pictures fuer Euch hoch, damit ihr doch wieder einmal beim Arbeiten etwas Abwechslung hattet. Achja, dort uebrigens noch ein Telefon von Rodrigo aus Sydney North-Bondi erhalten. Mein ehemaliger Flatmate teilte mir mit, dass nun das langersehnte Packet mit Schnupf und Swiss-Flag von Gabri angekommen ist. – unbelievable, denn der Poststempel war vom Februar und ein Teil des McCrystalls fuer Santiago aus Kolumbien gedacht. Jaaaaaa, das wahr einmal, denn mein anderer Flatmate ist ja bereits laengst wieder in seinem Heimatland untergetaucht, so dass ich Rodrigo bat, mir das Packet mit dem wertvollen Inhalt nun nach Perth ins YHA Central zu senden.:))!! Im Anschluss an dieses erfreuliche Gespraech hab ich dann meinen Rucksack gepackt, mich noch mit Ian aus London zu einem Bierchen getroffen und somit mit schoenen Erinnerungen die East Coast im Flieger verlassen.
Nach rund 6h Flugzeit quer ueber den ganzen Kontinent kam ich schliesslich gesund und munter an der West Coast in Perth an und bezog sogleich meine neue Accomodation. Ich hatte eigentlich noch gar keine konkreten Plaene geschmieden und wusste deshalb nicht, was ich die naechsten 3 Wochen hier alles anstellen sollte. So setzte ich mich bei Tagesanbruch in den schoenen Kings Park, erkundete einwenig die City und informierte mich ueber die verschiedenen Adventure-Angebote. Perth ist wirklich eine ruhige und gemuetliche Stadt mit auffallend vielen Asiaten, wobei mir aber hier in Australien jede City mit ihren individuellen Differenzen bestens gefaellt und ich mich somit schon einwenig auf die „Schlitzaeuglein“ einstellen konnte.:) Die ersten Tage waren dann aber gepraegt durch meine coolen Roommates aus Schweden. Laine and Cedric arbeiten seit einiger Zeit in Perth und versuchen ihr naechstes Reiseziel anzuvisieren, wissen aber noch nicht genau in welche Richtung es denn nun gehen soll. Somit hatte ich erstmals Zeit ins Fitness, Kino und mit ihnen in einige Bars zu gehen, bevor dann mitten in der Nacht die langersehnten ChampionsLeague Semifinal-Games ausgetragen wurden. Das liessen wir uns natuerlich nicht entgehen und ich buchte deshalb den 2 Days Rottnest Island Tripp erst am folgenden Tag. Auf der Insel angekommen, wurde ich zu meinem Erstaunen in einer ehemaligen Kaserne untergebracht..:) hehe, YHA hat diese zu ihrem Nutzen umgebaut und es war aber ohne Soldaten ziemlich ruhig dort, so dass ich einen 6er Schlag mit Sicht auf den HV-Platz fuer mich alleine hatte. Auf diesem versuchte ich am Morgen danach ein Antrittsverlesen zu formieren, fand aber leider bei den wenigen Anwesenden wenig Gehoer..:(( priiiiiiiiiiis my friends!! Auch die anschliessenden Liegestuetze musste ich selber machen, so dass erst beim Vorschlag einen Schnorchel-Ausflug zu unternehmen two Sisters aus Vancouver Begeisterung zeigten. Waehrend die Canadian-Girls mit ihren Fahrraedern vorfuhren, hab ich mich fuer eine Walking- und Jogging Route bis auf die andere Seite der Insel entschieden. Dabei wieder an einem ehemaligen Militaerstuetzpunkt vorbeigekommen und auf dem Weg auf den Hill sogleich eine 9.2 Inch Kanone des 2. Weltkrieges besichtigt. Die war wirklich huge und zur strategieschen Verteidigung vom grossen Frachthafen in Fremantle (Perth) gedacht. Ich wusste aber gar nicht, dass die Australier vor ueber 60 Jahren auch so aufgeruestet hatten und war somit ueberrascht sowie interessiert mich einwenig ueber dessen Geschichte zu informieren. Danach mit den Girls eine funny Zeit beim Schnorcheln, Kochen und gemuetlichen Buecher lesen im Living-Room gehabt, bevor mich meine Freunde aus Schweden und auch James aus London im YHA Perth City wieder freundlich mit einem Welcome-Dinner begruesst haben...:)) smile, so laesst es sich leben!! James von New Castle hatte ich uebrigens schon bei meiner Ankunft am Airport kennengelernt und mit ihm ging ich am naechsten Tag dann auch gleich zur Begutachtung des Beaches, Fremantle Harbours und einer coolen Brauerei. In diesen Tagen ist mir dann ein paar mal das Outback durch den Kopf gegangen und irgendwie brachte ich es auch nicht mehr raus!!
Naja gut, es ist natuerlich wieder nicht ganz billig, aber ich dachte mir, wenn ich schon mal in Australien bin, sollte ich doch einen kleinen Abstecher zu den Aborigines unternehmen. Somit sass ich am folgenden Morgen wieder im Flieger in Richtung Northern Terrotorium und war gespannt, was mich hier wohl erwarten wird. In Ayers Rock angekommen, fand ich meinen Adventure-Tourbus mit einigen erschoepften Gesichtern aus England, Japan und Korea vor. Als ich die letzten Stunden gemuetlich in der Quantas die Beine gestreckt und geschlafen hatte, mussten doch meine armen Groupmates doch tatsaechlich zuerst von Alice Springs in 8h zum Ausgangspunkt herunterfahren..:)) shit, ja das war in diesem Bus wirklich nicht sehr angenehm, aber dennoch konnte es nach einer kurzen Pause zum Kata Tjunta weitergehen. Mit mehr als 500m ist dieser Sandstone-Rock wirklich groesser als ich ihn mir vorgestellt hatte. Aber als dann alle im Bus ihre Spezial-Huete und Kopfnetze aufsetzten, dachte ich mir nur... janu, was ist denn jetzt wieder passiert?? - musste aber schliesslich nicht einmal fragen, denn kaum ausgestiegen um den Walking-Trek anzutreten, kreisten ettliche Fliegen um meinen Kopf. Super, konnte mich somit in den folgenden Tagen mit Haenden und Fuessen gegen die scheiss Fiecher wehren, so dass ich jeden Sonnenuntergang sehnlichst erwartete. Den Ersten genossen wir dann auch mit einem kuehlen Bier in der Hand vor dem Uluru, wobei das wechselnde Farbenspiel des bekannten Rocks einfach gigantisch war..:)) amazing!!!
Die Nacht darauf verbrachten wir nach einem leckeren BBQ und gemuetlichem Zusammensitzen vor dem Lagerfeuer sowie unter x-tausend Sternen im Freien. Beeindruckend sowie ohne Schlangen- und Spinnenbisse betrachteten wir fruehmorgens den Sunrise vor dem Uluru und hatten sogleich die Moeglichkeit, den Rock mit seinen rund 390m zu besteigen. Ich lehnte aber dankend ab, denn wenn man sich einwenig mit der Kultur der Aborigines und ihrem heiligen Steinchen befasst, sollte man erkennen, dass dies nur eine Touristenattraktion und grundsaetzlich gar nicht im Sinne der Ureinwohner ist. Deshalb hab ich nun also mit einigen Anderen zusammen den 10km Basewalk around Uluru angetreten und dem Volk auf diesem Wege wenigstens einwenig Respekt entgegen gebracht.
Im Anschluss an den beeindruckenden Spaziergang gings sogleich weiter ins Kultur-Center, indem man einiges ueber die Lebensweise lernen konnte und sich auch im Restaurant oder den vielen Giftshops bedienen durfte. Mit einer langen Fahrt sollte es nun zum Rande des grossen Kings Canyon gehen, wo wir unsere Schlafsaecke fuer die 2. Nacht im Freien ausrollen konnten. Die Spaghetti nach Buschrezept schmeckten nicht schlecht, aber durch die Walks und langen Fahrten gekennzeichnet, fanden wir uns schon bald kuschelnd in unseren Liegeplaetzen wieder, wobei ich unter Kerzen-Licht und Dingo-Geheule in meinem Buch weitergelesen hatte..:)) great, diese wunderbare Stimmung!! Angelockt von den fremden Dueften, durchstreiften die neugierigen Dingos dann auch unser Camp, wobei es zu keinen ernsthaften Zwischenfaellen kam und wir am naechsten Morgen fit fuer den Canyon-Walk waren. Diese traumhafte Aussicht war herrlich und da fragt man sich wirklich, wieso man nun um jeden Preis den Uluru besteigen sollte:(??
In den letzten Tagen hat uns unser crazy Tour-guide Hurty jede Menge ueber die Pflanzen, Tiere und die Kulturumstaende des Outback's erzaehlen koennen, so dass wir mit vielen neuen Impressionen den Heimweg nach Alice Springs antreten konnten. Nach einigen Stunden dort angekommen, durften wir zum kroenenden Abschluss noch ein Kanguruu-Baby Hospital besichtigen und dabei eines der kleinen Kuscheltiere in den Armen halten..:)) so cuuuuuuuuuuute, da haette ich meinen kleinen Hungry Jack am liebsten gar nicht mehr hergegeben. Am letzten Abend folgte noch im besten Pub des Provinzdoerfchens ein gemeinsames Essen, wobei ich mit den Englaendern noch den einzigen Club in Alice Springs besuchte.:)) smile, dort war wirklich die Hoelle los und als die Asiaten auch noch das Feld raeumten, waren wir ziemlich die Einzigsten, welche noch bis um 3 Uhr unser Outback-trip feierten. Jaaaaaaaa, die Englaender saufen schon was das Zeug haelt, aber wirklich ein cooles Volk und zusammen mit den Schweden sowie Kanadiern auf Travelling absolut die Sympathisten. Dabei konnte ich mit den Asiaten bisher nicht viel anfangen, die pflegen normalerweise auch andere Sitten und Braeuche, aber zu meinem Erstaunen hatte ich mich mit Kim and Jude, einem Paaerchen aus South Korea, auf dem Tripp bestens unterhalten und dabei interessante Gespraeche ueber Gott und die Welt gefuehrt. Zu guter Letzt hatte ich es auch noch einem Japaner zu verdanken, dass dieser mich aus meinem Rausschlaf um 8 Uhr morgens gerissen hat und mich fragte, ob ich nicht auch zum Airport muesste?? - ufff.. wieder einmal Glueck gehabt, in 5 min. meine Sachen gepackt und den 9.30 Uhr Flieger gerade noch erwischt.
Naja, um viele neue Erfahrungen reicher und um einige Dollars leichter bin ich schliesslich wieder nach Perth City zurueckgekehrt, wo mich bereits eine freudige Ueberraschung erwartete. Denn schon wieder vollkommen aus den Gedanken gestrichen, hat mir die freundliche Dame bei der Reception Gabri's Packet in die Haende gedrueckt und dafuer gesorgt, dass